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Ihr Bernd Michael Sommer

Braucht man zum Musiklernen Ihre Methode?

Nein. Sie können auch mit anderen Methoden Musik lernen und verstehen. Meine Methode beruht auf Universalien der Musikwahrnehmung und funktioniert daher bei fast jedem Menschen – unabhängig von musikalischen Vorlieben und Stilen.
Die Vielfalt von Methoden kann verwirren. Meine Methode zeigt klare musikalische Ziele, verlässliche Wege zu diesen Zielen und eine vernünftige Setzung musikalischer Prioritäten

Ich lerne gerade Gitarre. Passt Ihre Methode auch für angehende Gitarristen?

Die Methode ist für Instrumentalisten und Sänger jeden Niveaus geeignet. Mein Ansatz: Zuerst die Musik lernen, dann das Lieblingsinstrument.

Was ist eine Intervallspirale? Hat das etwas mit dem Quintenzirkel zu tun?

Nein. Meine Intervallspirale ist eine Visualisierung der Intervalle unseres zwölftönigen Tonsystems. Die Intervallspirale ermöglicht ein intuitives Verständnis von Tonfolgen jeder Art. Bitte haben Sie bis zur Veröffentlichung noch etwas Geduld.

Ich spiele schon lange Klavier. Kann mir Ihre Methode etwas nützen?

Gerade erfahrene Musiker erleben durch die Methode eine völlig neue Sicht der Musik. Manchmal werden sie allerdings etwas ärgerlich: „Wenn ich diesen Ansatz früher gekannt hätte, wäre mir viel unnötige Arbeit erspart geblieben.“

Könnten Sie Beispiele für Lehrveranstaltungen nennen?

Diese Lehrveranstaltungen sind ein kleiner Ausschnitt aus meinem Programm:

  • R 01 Sicherer Rhythmus durch rhythmische Bausteine
  • R 02 Mit dem Körper zählen – Rhythmische Orientierung
  • R 03 Polyrhythmus – Durchs Chaos zur Lust
  • T 01 Gute Intonation durch Grundtonbezug
  • T 02 Melodien verstehen: Vom Kinderlied bis zur Atonalität
  • T 03 Mythos falsche Töne
  • T 04 Temperierte Stimmung – Segen und Fluch
  • K 01 Klangbewusstsein durch Obertonsingen
  • K 02 Komponieren und Improvisieren mit Obertönen
  • N 01 Baustelle Notenschrift – Probleme und Lösungen
  • N 02 Kanon plus – Notenlesen in Beispielen
  • H 01 Einführung in die Jazzharmonik
  • H 02 Jenseits der Akkordskalentheorie
  • U 01 Die richtige Portion: gehirnfreundliches Üben
  • U 02 Auswendig? Kein Problem!
  • U 03 Gänsehaut für Chöre und andere Gesangsensembles
  • I 01 Drauflos – Improvisationskonzepte in Theorie und Praxis
  • I 02 Giant Steps – Improvisation für Fortgeschrittene
  • V 01 Offenes Singen
  • V 02 Kanon mit Hand, Fuß und Herz
  • V 03 Musikabend
  • V 04 Musiktag
  • V 05 Musikwochenende
  • V 06 Musikwoche

Mein Chor klingt bescheiden. Kann Ihre Methode dabei helfen, die Klangqualität des Chores zu verbessern?

Ja: Chöre profitieren besonders von meiner Methode, weil das musikalische Gehör im Zentrum steht. Wenn sich das Gehör verbessert, verbessert sich automatisch auch das Singen.


Gibt es einen Online-Kurs mit Ihrer Methode?

Nein. Der unmittelbare Kontakt und die direkte Rückmeldung sind beim Erlernen der Methode besonders wichtig. Computer sind zwar auf dem besten Wege, auch subtile Befindlichkeiten erfassen zu können. Trotzdem verlasse ich mich derzeit am liebsten auf eine Kombination von Technik und menschlichem Gefühl. Daher habe ich bisher auf einen Online-Kurs verzichtet, obwohl mich die Vorstellung reizt. Vielleicht später mal.


Ich bin Musiklehrer. Darf ich nach Ihrer Methode unterrichten und sie verbreiten?

Sie dürfen – ich freue mich, wenn Sie alle verfügbaren Quellen nutzen, um Ihren Schülern die Musik schmackhaft zu machen.

Geben Sie auch Einzelunterricht?

Derzeit nicht. Rufen Sie an, vielleicht finden wir eine Lösung.


Die Kolleginnen meiner Kindertagesstätte wollen musikalisch fitter werden. Können Sie da etwas bewegen?

Bisher hat es immer geklappt. Beispiel: Im Lauf einer Teamsitzung von 90 Minuten mit teilweise erklärten „Nichtsängerinnen“ und „Unmusikalischen“ hat sich so manches negative Selbstbild aufgelöst. Am Ende konnten alle das Lied Viel Glück und viel Segen „richtig“ singen.


Was würde ein Kurs mit Ihnen kosten?

Die Bedingungen hängen vom Einzelfall ab. Bitte rufen Sie mich an und schildern Sie Ihr Anliegen: 06821 88626.

Können Anfänger und Fortgeschrittene in der gleichen Gruppe von Ihrer Methode profitieren?

Ja. Anfänger und Fortgeschrittene in der gleichen Gruppe sind kein Problem. Man kann das Setting so gestalten, dass alle im optimalen Bereich lernen; dann kommt weder Überforderung noch Langeweile auf. Beispiele für solche Settings sind Gamelan-Orchester oder Veranstaltungen der TaKeTiNa-Rhythmuspädagogik von Reinhard Flatischler. Jede Person lernt dort in dem für sie passenden Tempo.

Dennoch teile ich in manchen Situationen Gruppen auf oder trainiere Einzelpersonen.


Machen Sie auch musikalische Fortbildungen für ein ganzes Lehrerkollegium?

Fortbildungen für Lehrerkollegien sind möglich. Sie werden über die betreffenden Institutionen angeboten. Für individuelle Anfragen bin ich offen.


Ich mache gerne und ganz gut Musik (Gitarre, Klavier und Gesang). Nur das Notenlesen fällt mir schwer. Hilft Ihre Methode?

Gerade für das Notenlesen ist die Methode sehr hilfreich. Das Notenlesen wird auf eine Art und Weise geübt, die verlässlich zu rhythmischer Sicherheit und guter Intonation führt. Die Fallstricke beim Notenlesen werden aufgezeigt und umgangen. Am Ende steht die Fähigkeit, sich den Klang der Noten vorstellen zu können.


Wie wichtig ist Notenlesen?

Sehr wichtig. Aber: Notenlesen ist der zweite Schritt. Der erste Schritt ist die Musik selbst. Das Verhältnis von Musik zur Notenschrift ist ähnlich wie das Verhältnis von Sprache zur Schrift. Als Kinder lernen wir zuerst zuhören und sprechen, dann lesen und schreiben. Auch in der Musik ist diese Reihenfolge die richtige.


Treten Sie auch in der Öffentlichkeit auf?

Viel seltener als früher. Ab und zu trete ich als Gast bei Kolleginnen und Kollegen auf.


Ist Ihre Methode eine Art Gesangsunterricht?

Nein, obwohl gerade Sängerinnen und Sänger besonders von meiner Methode profitieren. Das vorrangige Ziel meiner Methode ist die Schulung der rhythmischen und klanglichen Vorstellung, um müheloser und genussvoller musizieren zu können. Das wichtigste Instrument dabei ist der Körper und die Stimme. Der Stimmklang selbst wird durch die Methode meistens „schöner“ und „kräftiger“.


Ich bin unmusikalisch, aber musikbegeistert. Da hat Ihre Methode doch keinen Sinn, oder?

Wirklich? Ich habe bisher nur verschiedene Ausprägungen von Musikalität erlebt, aber keine unmusikalischen Menschen. Wenn Sie sich von Musik angezogen fühlen, sollten Sie Ihrer Neigung nachgehen und vielleicht auch meine Methode ausprobieren.


Wieso finden Sie Musik so wichtig?

Musik ist ein Medium der Kooperation und des Miteinander. Durch Musik verbinden wir uns mit Anderen und uns selbst. In einer Welt, die das Fixierende des Augensinns betont, schafft die Musik einen Ausgleich. Wie die Augen uns nach außen führen, so führt uns die Musik nach innen. Gemeinsames Musizieren schenkt uns eine Ahnung davon, wie eine globale Gesellschaft jenseits der Rivalität aussehen könnte – finde ich. Musik hilft uns ausserdem bei unserer physiologischen und psychologischen Entwicklung.


Was halten Sie vom Musikunterricht in unseren Schulen?

Die Ergebnisse enttäuschen mich. Die meisten Schüler können kaum einen einfachen Rhythmus klatschen, eine einfache Melodie singen, mit Rhythmen und Tönen improvisieren oder gar Musik aufschreiben. In den Schulen wird der Musikunterricht heruntergefahren und zum Teil von fachfremden Lehrern unterrichtet. Eine tragfähige musikalische Ausbildung, die den Schülerinnen und Schülern ein Leben lang nützt, ist die Ausnahme. Musikausbildung ist eine sinnvolle Investition in die Zukunft – meine ich.

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