trainiert musikalische Grundfertigkeiten und vermittelt einen musikalischen Standard. Das Training soll zu musikalischer Handlungsfähigkeit für alle führen; davon würden die Gesellschaft und die Musikkultur enorm profitieren.

Die Methode ist den Kinderschuhen entwachsen und hat sich in der Praxis bewährt. Durch das Training wird Musizieren kompetenter, müheloser und genussvoller. Experten profitieren ebenso wie Novizen.

Die Methode

  • bietet eine Sammlung von musikalischen Werkzeugen
  • bringt die Werkzeuge in einen stimmigen Zusammenhang
  • trainiert darin, die Werkzeuge spontan und mühelos einzusetzen

Wer kann mich einladen?

  • Chöre, Orchester, Bigbands, Combos, Musikvereine, Verbände, Akademien
  • Musikschulen, Musikhochschulen, Fachschulen, Fachhochschulen, Universitäten
  • Allgemeinbildende Schulen der Primarstufe, Sekundarstufe I und II
  • Kindertageseinrichtungen
  • Institutionen zur Ausbildung, Fortbildung und Weiterbildung
  • Musikinteressierte Gruppen, Initiativen und Personen
  • Unternehmen mit Interesse an musikalischen und musikpädagogischen Inhalten
Anfrage per E-Mail oder Telefon

 

Die Methode

  • orientiert sich an Universalien der Musikwahrnehmung
  • stellt das musikalische Gehör und eine musikalische Körperschulung in den Mittelpunkt des Musiklernens
  • verbessert die musikalische Kompetenz bei Musiklernenden jeden Niveaus
  • funktioniert unabhängig von musikalischer Vorliebe und Stil und ist innovativ und gehirnfreundlich
  • ist geeignet für Einzelpersonen und Gruppen, Anfänger und Fortgeschrittene, Musiker und Nichtmusiker, Jung und Alt

Ziele

Musikalische Anfänger und Nichtmusiker lernen durch das Training

  • Melodien in moderatem Tempo zu singen
  • sichere Rhythmik und saubere Intonation
  • die Grundlagen des Notenlesens und -schreibens

Musikalisch Fortgeschrittene, Musiker und Musiklehrer lernen durch das Training

  • die Bausteine der Methode spontan, mühelos und souverän bei jeder musikalischen Anforderung einzusetzen (Vorbereitung, Probe, Aufführung, Komposition, Improvisation, Unterricht)
  • Musik aus dem äußeren und inneren Hören zu verstehen
  • eine Klangvorstellung zu entwickeln, ohne auf ein Instrument angewiesen zu sein

Die Methode trainiert sieben Bereiche

  1. Rhythmus
  2. Ton
  3. Klang
  4. Notenlesen
  5. Harmonielehre
  6. Übetechnik
  7. Improvisation und Komposition

1. Rhythmus

Zum mühelosen Umgang mit Rhythmus lernen Sie rhythmische Figuren. Innovativ ist, dass die rhythmischen Figuren auf den Puls (= Grundschlag) bezogen werden. Aus den rhythmischen Figuren werden größere Rhythmen zusammengesetzt wie Wörter aus Silben. Durch diese Vorgehensweise lassen sich rhythmische Aufgaben verschiedenster Art leicht lösen. Additive Rhythmen, multiplikative Rhythmen, Polyrhythmen, Akzentstufentakt, zusammengesetzte Takte und ungerade Metren lassen sich zielsicher meistern.

2. Ton

Im Bereich Ton wird das relative Gehör besonders geschult. Die chromatischen Intervalle pro Oktav sind die Basisbausteine. Innovativ ist, dass die Intervalle auf eine bestimmte Art in Relation zu einem Bezugston trainiert werden. Dadurch verbessert sich die Intonation und die harmonische Deutungsfähigkeit. Es entwickelt sich ein Gespür für feine Abstufungen jenseits der Grobkörnigkeit der gleichschwebend-tempererierten Stimmung. Auch Menschen mit absolutem Gehör profitieren von diesem Ansatz. Ob Kinderlied oder atonale Melodie: der Bezug addiert eine verlässliche vertikale Dimension zu der gewohnten horizontalen Dimension.

3. Klang

Eine noch feinere Dimension als Rhythmus und Ton ist der Klang. Innovativ ist, diese Dimension durch das Obertonsingen wahrzunehmen und zu steuern. Obertonsingen ist eine Gesangstechnik, bei der einzelne Teiltöne des Stimmklangs durch Stellungen im Mund- und Rachenraum so verstärkt werden, dass eine „zweite Stimme“ über dem Grundton zu hören ist. Das musikalische Gehör und das Klangbewusstsein verbessert sich durch das Obertonsingen enorm. Das feinere Klangbewusstsein lässt sich vergleichen mit einer Zeichnung: vorher war nur eine strichhafte Struktur zu sehen, nachher hat die Struktur Farbe bekommen.

4. Notenlesen

Wer einen Notentext in eine Klangvorstellung verwandeln kann, hat die höchste Stufe des Notenlesens erreicht. Innovativ ist, dass die etablierte traditionelle Notenschrift intuitiv und gehörfreundlich erfassbar wird, obwohl sie von ihrer Anlage her unintuitiv und gehörfeindlich ist. Sicheres Notenlesen ohne Instrument steht damit allen offen.

5. Harmonielehre

Die Harmonielehre stellt musikalische Regeln zur Verfügung, um zur guten Komposition oder Improvisation zu gelangen. Viele empfinden Harmonielehre als schwierig und verkopft. Innovativ ist, die Harmonik ausgehend von der Rhythmik und Melodik her anzugehen. Die Methode zeigt, wie Sie sich souverän in unserem Tonsystem bewegen und die Dimension Zeit harmonisch integrieren.

6. Übetechnik

gibt Hinweise zum optimalen Üben in innovativen praktischen Beispielen. Wenn Sie richtig üben, erleben Sie den Weg zum Ziel als Flow und erreichen gleichzeitig den höchstmöglichen Erfolg. Die Kombination musikalischer Elementarübungen, instrumentenspezifischer Übungen, mentaler Übetechniken und Entspannungsübungen hat sich in der Praxis bewährt und erweitert sich ständig.

7. Improvisation und Komposition

sind das freie Spiel mit musikalisch Bekanntem und die Suche nach Neuem. Die Methode kombiniert verschiedene Strategien der Improvisation und Komposition: spielerisch-experimentell, aus dem inneren Hören heraus, mit standardisiertem Vokabular, auf der Basis von Naturgegebenheiten, in Anlehnung an bestehende Stile, zeitbezogen, situativ und algorithmisch. In diesem Feld entstehen ständig neue Ideen.

Warum diese Methode?

Die Musikpädagogik

kann sich offenbar nicht auf vernünftige und verbindliche Ziele musikalischer Bildung einigen. Ich plädiere für einen einheitlichen und verbindlichen Standard an Grundfertigkeiten. Die Reihenfolge des Lernens ist Hören – Singen – Instrument spielen – Theorie. Grundschüler sollten im Fach Musik angemessen gefördert und gefordert werden. Der Deutsche Kulturrat beklagt, dass der Musikunterricht zu 80 Prozent von fachfremden Lehrern unterrichtet wird oder ganz ausfällt. Mein Vorschlag: wir einigen uns auf verbindliche musikalische Ziele und entschlacken den allgemeinen Musikunterricht von musikfremdem Ballast.

Die positive Wirkung musikalischen Tuns

auf Einzelne, Gruppen und Gesellschaft ist unbestritten. Trotzdem wird musikalische Allgemeinbildung offenbar Schritt für Schritt aufgegeben oder einer beliebigen Spaß- und Konsumkultur geopfert. Meine Methode soll dazu beitragen, eine lebendige musikalische Kultur zu erschaffen. Aktives Musizieren mit einfachsten Mitteln (Singen, Körperperkussion, Tanzen) und musikalisches Handwerkszeug (Intervalle, Rhythmen, Noten lesen und schreiben, musikalische Improvisation und Komposition) sollen selbstverständlicher Teil des Alltags werden.

Die musikalische Allgemeinbildung

lässt sich verbessern, wenn innovative musikpädagische Konzepte entwickelt und in den geeigneten Institutionen umgesetzt werden. Die wichtigsten Menschen für eine nachhaltige Verbesserung der musikalischen Allgemeinbildung sind Lehrpersonen und Erzieherinnen in Kindergarten und Grundschule. Es wäre aber zu kurz gegriffen, die unbefriedigende Situation dem ohnehin überlasteten pädagogischen Personal anzukreiden. Die meisten Lehrer und Lehrerinnen leiden unter Zeitmangel und Stress; außerdem sind sie nicht praxistauglich ausgebildet. Mein Vorschlag ist, diesen Zustand zu ändern.

Der gegenwärtige Zustand der Welt

braucht mutige und unkonventionelle Visionen und Utopien – meint

Ihr Bernd Michael Sommer