stellt das musikalische Gehör in den Mittelpunkt des Musiklernens.

Ich habe neue musikalische Werkzeuge erfunden und bekannte weiterentwickelt. Diese Werkzeuge ermöglichen gehirngerechtes Üben und sorgen für eine musikalische Körperschulung. Dadurch stellt sich schnell nachhaltiger Erfolg ein: Musizieren wird müheloser.

Musikalische Werkzeuge:

  • Intervallspirale
  • Rhythmus-Alphabet
  • Fingersatzsilben
  • Notenlesehilfen
  • Bezugstonsingen
  • Metrische Orientierung durch Fingerzählen

Diese Werkzeuge haben sich in der Praxis bewährt. Trotzdem bin ich immer offen für Verbesserungen.

Die Methode

  • orientiert sich an Universalien der Musikwahrnehmung
  • verbessert die musikalische Kompetenz bei Musiklernenden jeden Niveaus
  • funktioniert unabhängig von musikalischer Vorliebe und Stil
  • ist geeignet für Einzelpersonen und Gruppen, Anfänger und Fortgeschrittene, Musiker und Nichtmusiker, Jung und Alt

Ziele für musikalische Anfänger

  • Gefühl für Rhythmus entwickeln
  • Gefühl für “richtige” Töne entwickeln
  • Bewusstsein für den Klang entwickeln
  • Melodien singen
  • Notenlesen und -schreiben (Grundlagen)

Ziele für musikalisch Fortgeschrittene, Musiker und Musiklehrer

  • Präzise Rhythmik auch bei komplexen Aufgaben
  • Sichere und verlässliche Intonation auch bei harmonisch schwierigsten Aufgaben
  • Musik aus dem äußeren und inneren Hören verstehen
  • Noten in eine Klangvorstellung umwandeln, ohne auf ein Instrument angewiesen zu sein
  • Musikalische Anforderungen spontan, mühelos und souverän meistern (Vorbereitung, Probe, Aufführung, Komposition, Improvisation, Unterricht)

Die Methode trainiert sieben Bereiche

1. RHYTHMUS

♪ Zum mühelosen Umgang mit RHYTHMUS lernen Sie rhythmische Figuren. Innovativ ist, dass die rhythmischen Figuren auf den Puls (= Grundschlag) bezogen werden; einzelne Noten wären zu klein, Takte zu groß. Aus den rhythmischen Figuren werden größere Einheiten zusammengesetzt wie Wörter aus Silben. Durch diese Vorgehensweise lassen sich rhythmische Aufgaben verschiedenster Art leicht lösen. Der übliche Akzentstufentakt lässt sich ebenso zielsicher meistern wie additive Rhythmen, multiplikative Rhythmen, Polyrhythmen, zusammengesetzte Takte und ungerade Metren.

2. TON

♪ Im Bereich TON (= Tonhöhe) wird das relative Gehör geschult. Die chromatischen Intervalle pro Oktav sind die Basisbausteine. Innovativ ist, dass die Intervalle in Relation zu einem Bezugston trainiert werden. Dadurch verbessert sich die Intonation und die harmonische Deutungsfähigkeit. Es entwickelt sich ein Gespür für feine Abstufungen jenseits der Grobkörnigkeit der gleichstufig-temperierten Stimmung. Auch Menschen mit absolutem Gehör profitieren von diesem Ansatz. Ob Kinderlied oder atonale Melodie: der Bezugston addiert eine verlässliche vertikale Dimension zu der gewohnten horizontalen Dimension.

3. KLANG

♪ KLANG ist eine noch feinere Dimension als Rhythmus und Ton. Innovativ ist, diese Dimension durch das Obertonsingen wahrzunehmen. Obertonsingen ist eine Gesangstechnik, bei der einzelne Teiltöne des Stimmklangs durch Stellungen im Mund- und Rachenraum so verstärkt werden, dass scheinbar eine „zweite Stimme“ über dem Grundton erklingt. Das musikalische Gehör und das Klangbewusstsein verbessert sich durch das Obertonsingen enorm. Das feinere Klangbewusstsein lässt sich vergleichen mit einer Zeichnung: vorher war nur eine strichhafte Struktur zu sehen, nachher hat die Struktur Farbe bekommen.

4. NOTENLESEN

♪ NOTENLESEN ist ein unschätzbares Hilfsmittel musikalischer Kulturen. Wer einen Notentext in eine Klangvorstellung verwandeln kann, hat die höchste Stufe des Notenlesens erreicht. Auch die Vorstufe, das “Noten buchstabieren”, gehört zum Training dazu. Durch das systematische Training wird die etablierte traditionelle Notenschrift intuitiv und gehörgerecht erfassbar, obwohl sie von ihrer Anlage her unintuitiv ist. Sicheres Notenlesen steht damit allen offen – selbst wenn kein Instrument zur Verfügung steht und der Musiker kein absolutes Gehör hat.

5. HARMONIELEHRE

♪ Die traditionelle HARMONIELEHRE ist eine Sammlung musikalischer Regeln, um zur überzeugenden Komposition oder Improvisation zu gelangen. Dabei werden normativ bestimmte intervallische Strukturen als mehr oder weniger wünschenswert definiert. Viele empfinden Harmonielehre als schwierig und verkopft. Mein innovativer Ansatz geht von der Fülle des chromatischen Tonmaterials aus und integriert Rhythmik und Melodik in die harmonische Deutung. Damit tritt die Dimension Zeit in die Harmonielehre ein und erweitert das Spielfeld.

6. ÜBETECHNIK

♪ ÜBETECHNIK ist eine Kunst für sich und enthält Hinweise zum optimalen Üben in praktischen Beispielen. Beim “richtigen” Üben gehen Sie völlig in Ihrem Tun auf und erreichen gleichzeitig den höchstmöglichen Erfolg. Die Kombination musikalischer Elementarübungen, instrumentenspezifischer Übungen, mentaler Übetechniken und Entspannungsübungen hat sich in der Praxis bewährt und erweitert sich ständig.

7. IMPROVISATION und KOMPOSITION

♪ IMPROVISATION und KOMPOSITION sind das freie Spiel mit musikalisch Bekanntem und die Suche nach Neuem. Ich kombiniere verschiedene Strategien der Improvisation und Komposition: spielerisch-experimentell, aus dem inneren Hören heraus, mit standardisiertem Vokabular, auf der Basis von Naturgegebenheiten, in Anlehnung an bestehende Stile, zeitbezogen, situativ und algorithmisch. In diesem Feld entstehen ständig neue Ideen.

Warum diese Methode?

Wir brauchen einen einheitlichen und verbindlichen Standard musikalischer Grundausbildung. Meine Vision ist, dass schon Grundschüler im Fach Musik angemessen gefördert und gefordert werden. Der Deutsche Kulturrat beklagt, dass der Musikunterricht zu achtzig Prozent von fachfremden Lehrern unterrichtet wird oder ganz ausfällt.

Ich schlage vor, den Musikunterricht von musikfremdem Ballast zu befreien, verbindliche musikalische Ziele zu definieren und diese konsequent zu verfolgen. Meine Methode setzt vernünftige Prioritäten und orientiert sich an der sinnvollen Reihenfolge beim Musiklernen: Hören – Singen und Körperrhythmik – Instrument – Theorie.

Die positive Wirkung musikalischen Tuns

auf Einzelne, Gruppen und Gesellschaft ist unbestritten. Wir sollten daher eine verbindliche musikalische Allgemeinbildung von Kind an einführen und die derzeitige musikalische Spaß- und Konsumpädagogik beenden. Musikmachen sollte für alle so selbstverständlich werden wie Sprechen, Lesen, Schreiben und Rechnen.

Meine Methode soll dazu beitragen, eine lebendige musikalische Breitenkultur zu erschaffen. Das Musizieren mit einfachsten Mitteln (Singen, Körperperkussion, Tanzen) und musikalisches Handwerkszeug (Intervalle, Rhythmen, Noten lesen und schreiben, musikalische Improvisation und Komposition) sollte jeder kennengelernt haben, weil das Leben dadurch so viel reicher wird.

Der gegenwärtige Zustand der Welt

braucht mutige und unkonventionelle Visionen und Utopien.