Rhythmus-Alphabet Folge 2 – Sechzehntel

Bausteine zur nachhaltigen Rhythmusschulung - Rhythmusbär Bruce gibt alles

Rhythmus-Alphabet II

Sechs rhythmische Grundbausteine

sollten Sie auswendig lernen. Am leichtesten fällt das, wenn Sie deren Herkunft verstehen. Den Zeitraum von Puls zu Puls begreifen wir als einen „Behälter“. Wenn der Puls eine Viertelnote lang ist, passen maximal vier Sechzehntelnoten in diesen Behälter – das ist die Grundfigur (10). Von dieser Grundfigur leiten wir durch Bindung fünf Figuren ab.

Zum Sprechen der Rhythmen verwenden wir die Silben aus Reinhard Flatischlers Rhythmuspädagogik. Nur sechs Grundbausteine sind zu lernen:

sechzehntel_tabelle_2015-05-16_1059

Durch Pausen und Bindungen entstehen zwar viele neue Figuren. Dadurch, dass Sie bekannte Gruppen erkennen, fällt Ihnen das Spielen, Lesen und Schreiben wesentlich leichter, als wenn Sie sich von Note zu Note vortasten würden. Ihre Lesestrategie bleibt also die gleiche wie bei den Achtelnoten und punktierten Noten – siehe Beiträge Rhythmus-Alphabet I und Punktierte Noten meistern.